Achillea millefolium so lautet der botannische Name der Schafgarbe. Sie wurde bereits im Mittelalter verwendet, um Wunden zu heilen und Blutungen zu stillen.
Ihre Heilwirkung ist blutstillend, blutreinigent und krampflösend, daher wird die Schafgarbe besonders bei Frauenleiden, Magenbeschwerden und Appetitlosigkeit eingesetzt.
Die Schafgarbe wird im Juli und August gesammelt, denn in dieser Zeit ist das blühende Schafkarbe besonders wirksam. Die Pflanze wird dann einfach ausgespresst und der Saft getrunken.
Aus getrockneter Schafgarbe kann man in späteren Zeiten auch einen Tee herstellen. Man bindet kleine Bündel aus den Pflanzen und hängt an einen schattigen, trockenen Ort, mit den Blüten nach unten auf. Sind die Pflanzen getrocknet, kann man sie abnehmen und zerkleinern. Danach sollten sie kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden.
Während die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) wächst meist auf Wiesen und an Wegrändern, während die Goldgarbe (Achillea filipendulina) und die Edelgarben (Achillea-Millefolium-Hybriden) häufig im heimischen Garten angepflanzt werden. Als Schnittblume ist die Schafgarbe ebenfalls gut geeignet.
Schafgarben mögen durchlässige, aber nährstoffreiche Böden und volle Sonne. Die Blütezeit beginnt im Juni und endet im September.
Neben den Blüten der Gemeinen Schafgarbe die cremeweiß sind, leuchtet die in intensiven Gelbtönen. Das Farbspektrum der Edelgarben reicht von zartem Rosa über leuchtendes Pink bis hin zu kräftigem Karminrot.
Durch das Ausknipsen der kleinen und schwachen Triebe, kann man dichtere Blütenteller erzielen. Außerdem erfolgt meist eine Nachblüte wenn man verblühte Dolden rechtzeitig entfernt. Magere Böden sollten vor der Bepflanzung mit Kompost verbessert werden.
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Sehr guter Bericht, enthält alls wissenswerte. Das Bild ist auch klasse.
Gruß
Stefan